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Technische Daten
LuftüberlegenheitsrolleÖsterreich wurde mit der Unterzeichnung eines Kaufvertrages über 18 Flugzeugen der erste Exportkunde für das Eurofighter Programm.
Der hohe Leistungsüberschuss der EJ 200-Triebwerke ermöglicht eine, für den Luftfernkampf in großer Höhe und im Überschallbereich wichtige, hohe Beschleunigung. Auch ohne Nachbrenner-Einsatz ist ein Marschflug mit ca. Mach 1,5 möglich (Supercruise). Eine typische BVR-Mission beginnt mit der Zielentdeckung über mehr als 130 km. Anschließend beschleunigt der Eurofighter auf ungefähr Mach 1,8, um sich dem Ziel anzunähern und zugleich ein Maximum an kinetischer Energie an die Lenkflugkörper abzugeben. Auf diese Weise ist eine Zielbekämpfung über große Distanzen möglich, ohne sich selbst in den Bereich gegnerischer Waffenwirksamkeit begeben zu müssen. Die hohe Agilität des Eurofighter in Verbindung mit dem elektronischen Selbstschutz (Defencive Aids Sub-System - DASS) ermöglichen sowohl schnelles Abdrehen als auch die Abwehr abgefeuerter gegnerischer Flugkörper. Dank seiner extremen Wendigkeit im Überschallbereich ist der Eurofighter allen vergleichbaren Flugzeugtypen bei BVR-Einsätzen überlegen. Luftnahkampf Im Luftnahkampf addieren sich die grundsätzliche Wendigkeit des Eurofighter, die Leistung der Triebwerke und die Fortschrittlichkeit seiner Bordsysteme, etwa des "schielfähigen" Helmsichtsystems. Die moderne Anti-g-Schutzbekleidung sorgt dafür, dass der Pilot auch bei längeren Hochgeschwindigkeits-Manövern, in denen ein vielfaches der Erdbeschleunigung (max. 9g) auf den Körper einwirkt, uneingeschränkt einsatzfähig bleibt. | |
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